Zur Zeit haben wir in Deutschland kein Impfregister, kennen also keine genauen Durchimpfungsraten. Bei den Einschulungsuntersuchungen werden zwar in großem Umfang die Impfpässe unserer Kinder kontrolliert, allerdings ist das die einzige größere Erhebung, auf man zurückgreifen kann. Die Gesundheitsbehörden erhalten regelmäßig von den KV-en die abgerechneten Ziffern der Kassenpatienten. Daraus kann man ebenfalls auf Impfquoten schließen, allerdings hat diese Erhebung Mängel.
Mit der elektronischen Aufzeichnung von Impfungen, Diagnosen und Schemata, wie es mit Impf-doc möglich ist, bieten sich erstmals Möglichkeiten, wissenschaftliche und epidemiologische Daten zu erheben.
Das Institut für medizinische Information kooperiert mit verschiedenen Lehrbereichen der LMU-München, dem RKI und anderen wissenschaftlichen Abteilungen. Die Daten werden gemäß den Datenschutzvorschriften anonymisiert aus der Arztsoftware exportiert und verschlüsselt auf einem geschützten Rechner gespeichert. Die Studienergebnisse werden veröffentlicht.
Nein, die Studien sind für die teilnehmende Praxis überhaupt nicht
aufwendig - das Ausfüllen von Formularen und Fragebögen entfällt.
Die Studienpraxen arbeiten mit Impf-doc, wie bisher. Am Ende eines Monats oder
eines Quartals, je nach Studiendesign, werden die verschlüsselten und anonymisierten
Daten per Mausklick über eine Internetverbindung übermittelt. Die
Praxis erhält optional ein Protokoll, welche Daten exportiert wurden.
Alle teilnehmenden Praxen erhalten eine angemessene Aufwandsentschädigung sowie auf wunsch ein kostenfreies Abonnement des Impfbrief-Online (siehe www.impfbrief.de) - die einzige Impfzeitschrift, die von der WHO zertifiziert ist.
Inst4med
Tel: 0049 [0]30-473722-27
Fax: 0049 [0]3222-996758-3
www.impf-doc.de