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Impfen Leitartikel

01.06.2006

FSME

Zum aktuellen FSME Vorkommen in Deutschland

In der Ausgabe 17-2006 des Epidemiologischen Bulletins wird eine aktualisierte Darstellung der Risikogebiete der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) in Deutschland in einer Einteilung nach Kreisgebieten als Grundlage für gezielte präventive Maßnahmen und die diesbezüglichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am RKI publiziert. Sie beruht auf den im RKI vorliegenden Daten zu bestätigten und den vermutlichen Orten der Infektion zugeordneten FSME-Erkrankungen, die in den Jahren 1986?2005 aufgetreten sind, und ersetzt die Karte der Risikogebiete vom April 2005 (Epid. Bull. 16/2005).

Als FSME-Risikogebiete werden die Endemiegebiete der FSME deklariert, in denen für Personen mit Zeckenexposition ein Erkrankungsrisiko besteht, das nach einer Übereinkunft der Experten präventive Maßnahmen, darunter vorrangig die verfügbare Impfung, begründet. Die Impfempfehlung gilt für Einwohner, Berufstätige und Touristen, die gegenüber Zecken exponiert sind. Als FSME-Risikogebiete gelten die Kreise, aus denen zwischen 1986 und 2005 innerhalb eines Jahres mindestens 2 oder innerhalb einer 5-Jahresperiode mindestens 5 FSME-Erkrankungen übermittelt wurden, die im Zusammenhang mit einer Zeckenexposition in dem betreffenden Kreis stehen (autochthone Fälle). Als Hochrisikogebiete gelten diejenigen Risikogebiete, in denen in einer 5-Jahresperiode zwischen 1986 und 2005 mindestens 25 autochthon entstandene FSME-Erkrankungen beobachtet wurden. (Bei Fällen, in denen 2 oder 3 Kreise als Infektionsort konkret in Frage kamen, wurde dies seit 2004 anteilig berücksichtigt.) Das vollständige Dokument finden Sie beim RKI>>>

 

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